Die Flugbranche in großer Not, Zugfahren liegt im Trend
Fluggesellschaften, angesiedelt rund um den Globus, geraten immer tiefer in den Sog der Wirtschaftskrise. Der Weltverband der Luftfahrtindustrie, IATA, sieht dunkle Wolken über den internationalen Flughäfen heranziehen: Wie „Der Tagesspiegel“ schreibt, prognostiziert der Verband ein Minus von neun Milliarden Euro in der gesamten Branche. Dadurch würden weltweit 100 000 Arbeitsplätze in Gefahr geraten, glaubt IATA-Chefökonom Brian Pearce.
Immer mehr europäische Urlauber hüpfen dabei vom Flugzeug in die Bahn über: Reisen im Zug liegt im Trend, „Interrail statt Airline“ lautet das Motto des Reisesommers. „Trotz der Konjunkturabschwächung können wir ein kontinuierliches Wachstum verzeichnen. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, mit dem Zug in Urlaub zu fahren“, erklärt Vertriebsdirektorin Ana Dias e Seixas von der Eurail Group, dem Unternehmen, das sich im Auftrag der teilnehmenden europäischen Länder um die Verwaltung der InterRail Pässe kümmert.
Gerade junge Reisende statten sich immer häufiger mit einem Interrail-Ticket aus, welches ihnen die Chance eröffnet, durch Europa zu tingeln, bestenfalls 30 Länder zu bereisen. Interrail bietet vielen jungen Erwachsenen, ihr soziales Netzwerk quer durch den Zug zu spannen: Neue Bekanntschaften, Leute unterschiedlicher Kulturen, vielleicht ein heißer Flirt oder eine abenteuerliche Urlaubsromanze – Wünsche, die sich junge Urlauber auf ihrer Erlebnis-Tour im Zug herbeisehnen. „Für junge Menschen ist der Sommer immer die beste Zeit, um mit dem Zug zu reisen. Die Zugfahrt wird dabei selbst zum Teil des Urlaubs, denn dort treffen sie auf andere junge Menschen. Genau das macht den InterRail Pass so attraktiv“, sagt Dias e Seixas.

Bei der Kompetenz die von der deutschen Bahn regelmäßig ausgestrahlt wird, stellt sich die Frage ob das für immer so bleibt. Ich habe so meine Zweifel. Das Problem ist eher der Preis beim fliegen, dass könnte die Leute aber auch auf die Straße und eben in die nahe Umgebung wie DK treiben.