Die automatische Ferienhausreinigung
Wer ein eigenes Ferienhaus besitzt, muss es auch sauber halten. Das gilt natürlich besonders, wenn man das Haus an Feriengäste vermietet und einen Ruf zu verlieren hat. Die meisten Gäste versuchen, das Haus ordentlich zu hinterlassen, doch nicht immer ist die Ferienwohnung dann auch wirklich sauber. Die Bettlaken müssen gewechselt, die Bäder kontrolliert und die Teppiche gereinigt werden. Ein kleiner Roboter, der selbstständig die Reinigung übernimmt oder High-Tech-Geräte mit Öko-Ansatz können da natürlich eine große Hilfe sein, doch handelt es sich dabei wirklich um ausgereifte Technologie oder doch nur um Spielereien, die keinen wirklichen Nutzen haben?
Der Saugroboter
Hierbei handelt es sich um ein zweischneidiges Schwert, da nicht alle dieser Saugroboter ihr Geld auch wert sind. Einige haben Probleme, größere Staubmengen zu halten oder in die Ecken des Raumes zu gelangen. Auch die Saugleistung ist in vielen Fällen nicht gerade optimal und wenn zwei Drittel des Staubes einfach auf dem Boden liegen bleiben, hat der Roboter natürlich auch keinen wirklichen Nutzen. Nur ein Teil der kleinen Automatik-Sauger kann in Tests wirklich überzeugen. Will man sich so einen Staubsauger bestellen, sollte man sich also sehr genau überlegen, für welches Gerät man sich entscheidet und ob das Preis-Leistungs-Verhältnis dabei auch stimmt.
Wie funktioniert eigentlich so ein Saugroboter?
Für die Fortbewegung sorgen ein Elektromotor und zwei kleine Räder. Wenn ein Saugroboter die Richtung ändern will, wird die Kraft nur auf ein Rad übertragen, was es dem kleinen Automatiksauger auch erlaubt, sich um die eigene Achse zu drehen. Neuere Modelle weichen Hindernissen und Wänden aus, in dem sie ihre Infrarot/Ultraschall-Erkennung nutzen. So wird auch verhindert, dass der Saugroboter die Treppe herunterfällt. Mit Bürsten und Rollen reinigt er den Untergrund und der aufgenommene Staub landet in einem Auffangbehälter, der natürlich regelmäßig gereinigt werden muss. Nach getaner Arbeit fährt der Robo-Sauger zurück in seine Aufladestation und wartet auf den nächsten Einsatz. Einige Modelle können sich dort sogar selbst entleeren.
Der Öko-Staubsauger
Heute gibt es auch besonders sparsame Geräte, die gemeinhin als Öko-Staubsauger verkauft werden. Dank neuer technischer Entwicklungen verbrauchen sie weniger Strom und mittlerweile gibt es auch Modelle, die für Allergiker besser geeignet sind. Doch was ist mit der Saugleistung? Sind die sparsamen Sauger auch die schwächeren Sauger? Die meisten Tests wiederlegen diese Befürchtung, wobei es bei den Öko-Modellen natürlich auch gute und schlechte Exemplare gibt. Eine ordentliche Reinigungswirkung hängt auch davon ab, ob das passende Zubehör – wie zum Beispiel Düsen und Bürsten – verwendet wird. Auch darauf gilt es zu achten, wenn man sich einen Staubsauger bestellen will.
